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  • Die Lern- und Erlebniswelt
    in Heilbronn!
Die experimenta feiert Richtfest13.07.2017 In Anwesenheit von Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann, Oberbürgermeister Harry Mergel und zahlreichen weiteren Gästen feiert die experimenta heute das Richtfest ihres Neubaus. Bereits jetzt ist die spektakuläre, von Sauerbruch Hutton entwickelte Architektur des Neubaus zu erkennen, deren markante gläserne Skulptur von einer außergewöhnlichen Raum-Spirale geprägt ist, die die fünf Etagen des Science Centers miteinander verbindet.

Ab Frühjahr 2019 wird man die experimenta Heilbronn in neuer Dimension erleben: mit einem umgebauten Bestandsgebäude und einem spektakulären Neubau wird sie als Deutschlands größtes Science Center neue Maßstäbe setzen.

Im Mittelpunkt des nun im Rohbau fertiggestellten Neubaus steht dann unter anderem der Science Dome mit einer technisch hochwertig ausgestatteten Showbühne, einem 700 Quadratmeter großen Kuppelscreen sowie einem drehbaren Zuschauerraum. Vier Ausstellungswelten mit über 270 interaktiven Exponaten, gläserne Kreativräume im Atrium des Gebäudes (die sog. Talentschmieden), eine Sternwarte sowie drei Sonderausstellungsflächen werden das Raumprogramm des Neubaus bilden und ein umfangreiches und interdisziplinär angelegtes Experimentier- bzw. Mitmach-Angebot für nahezu alle Altersgruppen ermöglichen.

Auch das Bestandsgebäude wird umgebaut; es verfügt künftig über neun Labore mit neuester Ausstattung sowie über ein Schülerforschungszentrum und einen Science Maker Space für junge innovative Macher.

„Die neue experimenta bietet beste Voraussetzungen, um Talente zu wecken und zu fördern. Nicht nur in der Region Heilbronn, sondern weit darüber hinaus können die Menschen von diesem Lern- und Forschungsort profitieren“, sagte Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann.

Ermöglicht wird diese einzigartige Einrichtung durch die Dieter Schwarz Stiftung. Silke Lohmiller, Geschäftsführerin der Stiftung, ist sich sicher: „Mit der neuen experimenta entsteht eine einzigartige Wissens- und Erlebniswelt. Hier wird es Spaß machen, Neues zu entdecken. Ich bin überzeugt, dass die experimenta eine große Strahlkraft besitzen und künftig zu den wichtigsten Science Centern in Europa zählen wird. Es ist auch ein Leuchtturmprojekt unserer Stiftung und ihres Engagements im Bereich Bildung.“

Geschäftsführer Dr. habil. Wolfgang Hansch betont: „Mit der Vielfalt unserer Angebote und dem hohen Innovationsgrad möchten wir Maßstäbe setzen. Wir werden auf 25.000 Quadratmetern interaktiv Naturwissenschaft und Technik vermitteln und dabei besondere Zugänge und eindrückliche Erlebnisse ermöglichen, aber nicht nur: Jeder Besucher soll auch etwas über sich selbst erfahren und darüber, was die moderne Welt im Innersten zusammenhält.“

Für die komplexe Gesamtkonzeption wurde auch eine besondere Architektur gewählt. Im Vergleich zum Bestandsgebäude, dem Hagenbucher-Speicher von 1936 (Umbau 2008/09) mit seiner stringenten Mauerwerks-Architektur, kennzeichnet den Neubau eine dynamische Struktur aus Glas und Stahl. Das prägnanteste architektonische Element ist die „Raum-Spirale“, ein durchgängiger Erschließungs- und Aufenthaltsraum, der sich vom Vorplatz bis zum Dach durch das Haus zieht und auf insgesamt fünf Etagen die verschiedenen Bereiche miteinander verbindet. Von hier aus sieht man auch auf die Stadt und die Umgebung: den Flussraum des Neckars, die Altstadt von Heilbronn, die Weinberge und Täler. Der Architekt Prof. Matthias Sauerbruch (Sauerbruch Hutton Berlin): „Auf der ansteigenden Spirale begegnen die Besucher auch ihrer konkreten, alltäglichen Umwelt aus neuer wechselnder Perspektive – auch sie wird sozusagen zum Ausstellungsstück.“

Experimentieren wurde hier auch zum architektonischen Prinzip. Dies zeigt sich zum Beispiel an der Konzeption der so genannten Talentschmieden. Sie sind in das Zentrum der Spirale als vier raumgroße Glaskörper eingehängt und bilden den leuchtenden Kern dieses kristallinen Gebäudes. Laut Matthias Sauerbruch „gehen diese Konstruktionen an die Grenzen des Machbaren.“ Neben dem expressiven Tragwerk sind es die aus dem Grundstück entwickelten pentagonalen Grundrisse, die dem Bauwerk seine charakteristische Form geben und die sich auch im neuen Logo widerspiegeln.

Die einzigartige Wissens- und Erlebniswelt der neuen experimenta sowie die spektakuläre Architektur ihres Neubaus stehen damit in besonderer Weise für Experimentierfreude, für Wissenslust und für Innovationskraft.