Im Praktikum wird das Protein GFP aus Bakterienkultur isoliert. Nach der Lyse der Zellen reinigen wir GFP über eine Affinitäts-Chromatographie auf und bestimmen die Ausbeute in einem Proteinnachweis und die Reinheit mittels Protein-Gelelektrophorese.
Der Nobelpreis in Chemie im Jahr 2008 wurde für den Einsatz des GFP (green fluorescent protein) als Reportergen in der Zellbiologie und verwandten Disziplinen vergeben. Das Gen dazu stammt aus der Hochseequalle Aequoria Victoria. Molekularbiologen haben das Gen isoliert und schleusen es als Fusionsgen in andere Zellen ein. Nach der Proteinsynthese kann man dann die grün fluoreszierenden Fusionsproteine nachweisen.
Im Praktikum wird das Protein GFP in Bakterien produziert. Wir reinigen das GFP nach der Lyse der Zellen über eine Affinitäts-Chromatographie auf. Dabei nutzen wir die hohe Affinität eines chemisch fixierten Nickelatoms für bestimmte Aminosäure-Seitenketten ähnlich dem Schlüssel-Schloss Prinzips aus. Die Ausbeute der Präparation wird in einem Proteinnachweis photometrisch durch die Bindung eines Farbstoffes an die hydrophoben Aminosäuren quantitativ bestimmt. Die Reinheit des isolierten Proteins ermitteln wir schließlich durch Protein-Gelelektrophorese (PAGE).
| Themenfeld: | Biologie, Chemie |
| Altersstufen: | Klasse 12-13 (Gymnasium) |
| Gruppengröße: | max. 26 Teilnehmer |
| Ort: | Robert-Mayer-Labor |
| Dauer: | ca. 7 Stunden |
| Kosten: | 6,00 EUR/Person, mind. 80 € (inkl. Besuch der Ausstellung im Anschluß) |
| Start: | 9:15 Uhr |
