Die experimenta öffnet die Pforten erstmals für die Besucher: Es kann geforscht und entdeckt werden.
Rund 800 geladene Gäste, unter ihnen der Ministerpräsident Günther Oettinger und zahlreiche Prominente aus der Region Heilbronn-Franken, erleben die feierliche Eröffnung der experimenta.
Die Exponate werden angeliefert und installiert. Die Labore sind eingebaut. Das Team des Projektentwicklers Petri & Tiemann ist fast täglich vor Ort.
Der Außenbereich am Eingang wird gepflastert, die Sandsteinmauer eingezogen, der Vorplatz gestaltet.
Im ersten Obergeschoss des Altbaus werden der Fußboden fertiggestellt und die Kulissen eingebaut. Für die neue Fuge zwischen Alt- und Neubau gibt es einen Lichttest bei Nacht. Schrittweise werden die Etagen an die experimenta übergeben. Jetzt kann im ersten und zweiten Obergeschoss mit dem Aufbau der Ausstellung begonnen werden.
Ihren ersten Einsatz haben die Schülerreporter auf dem Bau. Ausgestattet mit Block und Bleistift und eigenem Kamerateam berichten sie wie kleine Journalisten.
Im Internet erscheint die Homepage www.experimenta-heilbronn.de. Zehn Schülerinnen und Schüler sind die neuen Schülerreporter der experimenta und berichten über die Baufortschritte.
Die Pläne für die fünf Labore sind perfekt. Hier sollen künftig Vorschulkinder, Schulklassen und Gruppen betreut werden. Dank der hochwertigen Ausstattung sind Angebote möglich, die in der Schule so nicht durchführbar sind.
Beschluss: Im Außenbereich der experimenta wird es künftig einen Talentgarten geben mit mehreren interaktiven Exponaten. Außerdem gibt es ein völlig neues Beleuchtungskonzept.
Spatenstich für die experimenta mit mehr als 100 Gästen.
Das Raumprogramm soll um eine „akademie junger forscher (ajf)“ mit zwei Ateliers und drei Laboren ergänzt werden. Die Entscheidung ist Folge der Empfehlung einer Arbeitsgruppe unter der Leitung von Harald Augenstein zur pädagogischen Ausrichtung der experimenta. Die Finanzierung der ajf durch die Dieter Schwarz Stiftung gGmbH wird zugesagt. Der Gemeinderat stimmt der inhaltlichen Erweiterung des Raumprogramms zu.
Gründungstag der "experimenta - Science Center der Region Heilbronn-Franken gGmbH". Sie ist die zukünftige Betreiber-Gesellschaft. Gesellschafter sind die Stadt Heilbronn, die Dieter Schwarz Stiftung gGmbH, die IHK Heilbronn-Franken, die Hochschule Heilbronn und die Akademie für Information und Management gGmbH. Die Dieter Schwarz Stiftung gGmbH sagt die Übernahme der Kosten für die Ausstattung der experimenta zu. Als Vorsitzender des Aufsichtsrates wird der Oberbürgermeister der Stadt Heilbronn, Helmut Himmelsbach, gewählt. Geschäftsführer wird Dr. Wolfgang Hansch.
Beim großen Architektenwettbewerb werden von 300 Bewerbern 31 Arbeiten zugelassen. Sieger: das Berliner Büro studioinges.
Beschlussfassung, den Namen "experimenta" als Wort- / Bildmarke schützen zu lassen. Die Dieter Schwarz Stiftung gGmbH hatte zuvor diese Namensgebung angeregt.
Die Dieter Schwarz Stiftung gGmbH bestimmt die Petri & Tiemann GmbH aus Bremen als Projektentwickler für das Heilbronner Science Center. Damit wird die Erarbeitung und Umsetzung eines Gestaltungskonzeptes möglich. Die Zustimmung seitens der Stadt erfolgt, da die Dieter Schwarz Stiftung gGmbH die Kostenübernahme für die Projektentwicklung zusagt.
Dieter Schwarz erklärt: Science Center, Heilbronn Business School und Akademie für Information und Management gGmbH (AIM) werden in der Förderung gleichgestellt.
Der Heilbronner Gemeinderat beschließt: Im Hagenbucher wird ein Science Center eingerichtet. Der Auftrag an die Verwaltung lautet: ein inhaltliches Grundkonzept und ein Betreiber- und Finanzierungskonzept müssen erstellt werden.
Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach und seine Bürgermeisterkollegen führen viele Gespräche mit möglichen Sponsoren. Das Ergebnis: Die Dieter Schwarz Stiftung gGmbH und weitere Sponsoren wie die Adolf Würth GmbH & Co. KG, die EnBW Energie Baden Württemberg AG, die GasVersorgung Süddeutschland GmbH und die Südwestdeutschen Salzwerke AG erklären sich bereit, das Projekt mit großzugigen Beträgen zu fördern.
Der Heilbronner Gemeinderat besucht das Science Center Technorama in Winterthur (Schweiz).
Die Erste Bürgermeisterin der Stadt Heilbronn, Margret Mergen, und Dr. Wolfgang Hansch stellen die Idee eines Science Centers in der Vollversammlung der IHK Heilbronn-Franken vor. Unternehmer, Kaufleute und Funktionäre sind interessiert bis begeistert.
Bürgermeister Harry Mergel beauftragt den Leiter des Naturhistorischen Museums Heilbronn, Dr. Wolfgang Hansch, eine erste Studie vorzulegen.
Der Heilbronner Gemeinderat beauftragt die Verwaltung mit einer verfeinerten Konzeption. Ein Raumprogramm soll bis zum 31. Juli entworfen werden. Außerdem lauten die entscheidenden Fragen: Welche Investitionen sind nötig? Was wird der laufende Betrieb kosten?
Dem Gemeinderat wird die Machbarkeitsstudie „Ein Science Center im Heilbronner Hagenbucher“ vorgestellt. Das Projekt wird allgemein als positiv für Stadt und Region bewertet.
Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach und Bürgermeister Harry Mergel setzen das Thema Science Center auf die Tagesordnung und beauftragen die Phänomenta in Flensburg, eine Machbarkeitsstudie für eine interaktive Lern- und Erlebniswelt im Hagenbucher zu erstellen.