Einer der am häufigsten verwendeten immunologischen Nachweisverfahren in der Diagnostik ist der ELISA. Wir simulieren die Ausbreitung einer Viruserkrankung in einer Population, bestimmen Infizierte mittels ELISA Technik und fördern damit das Bewusstsein der Jugendlichen für die Gefahren einer Virusinfektion.
In der Immundiagnostik ist der ELISA (=enzyme linked immuno sorbent assay) die wohl gängigste Analysemethode und findet Anwendung bei Allergie- oder Infektionsnachweis, im Schwangerschaftstest und der Lebensmittelkontrolle. Hier lässt man die auf eine geeignete Oberfläche gebundenen Proteine oder Antigene mit hochspezifischen Antikörpern reagieren.
Die Bindung der Antikörper an die immobilisierten Antigene kann dann quantitativ durch Reaktion mit einem enzymgekoppelten Sekundärantikörper durch eine Farbreaktion nachgewiesen werden.
Im Praktikum bekommen die Teilnehmer eine Probe „Körperflüssigkeit“, wobei nur ein Teilnehmer in der Gruppe „infiziert“ ist. Nach mehrmaligem Mischen der Proben untereinander analysieren wir sowohl Ausgangsproben als auch Endzustand und bestimmen das Ausmaß der Infektionsrate.
Das Ergebnis wird für viele Jugendliche überraschend sein, verdeutlicht aber, wie schnell man sich infizieren kann und wie schnell sich diese Infektion zu einer Epidemie/Pandemie ausbreiten kann. Gerade in der augenblicklichen Diskussion um Vogelgrippe, Schweinegrippe und HIV wird dieses Praktikum eine veränderte Einstellung gegenüber Viruserkrankungen bewirken.
In diesem Workshop wird die Ausbreitung einer Virusinfektion nachgestellt und mittels ELISA Technik werden die Infizierten bestimmt.
Folgende Begriffe sollten im Vorfeld (wenn
möglich mit Beispielen) besprochen werden:
| Themenfeld: | Biologie |
| Altersstufen: | Klasse 8-11(Realschule, Gymnasium) |
| Gruppengröße: | max. 32 Teilnehmer |
| Ort: | Robert-Mayer-Labor |
| Dauer: | ca. 3 - 3,5 Stunden |
| Kosten: | 5,00 EUR/Person, mind. 80 € |
| (inkl. Besuch der Ausstellung im Anschluss) | |
| Start: | 9:15 Uhr oder nach Vereinbarung |